Ausgezeichnet

«Armut» von Matthew Desmond steht auf der Sachbuch-Bestenliste im Juni

«Armut» von Matthew Desmond steht auf der Sachbuch-Bestenliste im Juni
© Barron Bixler

Matthew Desmonds «Armut. Eine amerikanische Katastrophe» steht im Juni auf Platz 2 der Sachbuch-Bestenliste von ZDF, Deutschlandfunk Kultur und DIE ZEIT. Wir gratulieren unserem Autor! 

In seinem hochgelobten Buch wirft der Soziologe und Pulitzer-Preisträger einen kritischen Blick auf die USA im Wahljahr 2024 – eine wütende Anklage und ein entschiedenes Plädoyer gegen die Ungerechtigkeit der Armut.

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Matthew Desmond

Matthew Desmond

Matthew Desmond, geboren 1979, ist Professor für Soziologie an der Universität Princeton. Selbst in prekären Verhältnissen aufgewachsen, hat Desmond später zu Forschungszwecken über Jahre hinweg von Armut betroffene Familien begleitet. Ihre Geschichten gingen ein in das Buch «Evicted», für das er 2017 den Pulitzer-Preis erhielt. Der lange erwartete Nachfolger «Armut», der ein noch größeres Bild zeichnet, stand auf Platz 1 der «New York Times»-Bestsellerliste, das Presseecho war enorm: «Dringlich und packend – eine moralische Kraft wie ein Schlag in den Magen.» (The New Yorker)

Armut

Die USA sind das reichste Land der Welt – und doch gibt es hier mehr Armut als in jeder anderen fortgeschrittenen Demokratie: Würden die Betroffenen einen eigenen Staat gründen, hätte dieser eine größere Bevölkerung als Australien oder Venezuela. Warum klaffen gerade hier, wo doch alle Mittel vorhanden sein sollten, Reich und Arm, Anspruch und Realität so drastisch auseinander?

Der Soziologe und Pulitzer-Preisträger Matthew Desmond zeigt eine bittere Wahrheit, die weit über die USA hinausweist und ins Innerste der kapitalistischen Gesellschaften zielt: Dass Millionen von Menschen in Armut leben, ist nicht etwa eine strukturelle Zwangsläufigkeit oder das Ergebnis je individuellen Fehlverhaltens – Armut existiert und besteht fort, weil es Menschen gibt, die davon profitieren. Doch nicht nur Konzerne und Kapitalgesellschaften, sämtliche Wohlhabenden tragen, wissend oder unwissend, zur Aufrechterhaltung der Missstände bei. Was politische Mythen, Profitinteressen, aber auch tägliche Konsumentscheidungen damit zu tun haben – das wurde selten so schonungslos aufgezeigt. Eine wütende Anklage und ein entschiedenes Plädoyer: Die Armut, dieses himmelschreiende Unrecht, muss nichts weniger als endlich abgeschafft werden.

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